CERT.at: Rückblick auf das erste Drittel 2021

In ihrem Bericht informiert CERT.at, eine Initiative der Domain-Registry nic.at, über die Vorfälle, Projekte sowie Konferenzen des ersten Jahresdrittels.

So wird unter anderem über SilverFish APT und Microsoft Exchange Notfallpatches berichtet:

Im März dieses Jahrs erlangte die IT-Sicherheitsfirma PRODAFT Zugriff auf die Infrastruktur der hoch professionalisierten Hacking-Gruppe "SilverFish". Im Zuge ihrer Arbeit identifizierte PRODAFT auch eine Liste der Opfer und kontaktierte anschließend nationale CERTs/CSIRTs, in deren Ländern es Betroffene gab. Auf diesem Weg erhielt auch CERT.at die Liste mit den (wenigen) Opfern in Österreich, welche umgehend in Kenntnis gesetzt wurden.

Ebenfalls im März veröffentlichte Microsoft Notfallpatches für seinen E-Mail-Server "Microsoft Exchange". Diese enthielten jedoch gleich mehrere Schwachstellen, sodass Angreifer*innen ohne jegliche Authentifizierung einen beliebigen Code als NT Authority\SYSTEM auf ungepachten Servern ausführen konnten. Mithilfe eines von Microsoft veröffentlichten Scrips, mit welchem verwundbare Installationen von außen identifiziert werden konnten, war es CERT.at möglich, schnell einen Scan für ganz Österreich zu erstellen und potentiell Betroffene zu informieren.

Diese und weitere Themen können im Blogbeitrag nachgelesen werden.

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